Häufig werden die folgenden Thesen und Befürchtungen genannt, die eine Wiedereinführung des G9s am Gymnasium als ‚alternativlos‘ erscheinen lassen.

Hier sind die Fakten, die diese Behauptungen wiederlegen, zusammengetragen im Pdf. ‚Argumente‘.

Argumente als Pdf_Datei

G8/ G9 Umfrage aus NRW:          Abschlussbericht Prof. Dollase

1. These

Der sog. Schulfrieden sei im Saarland mit der Wiedereinführung des G9 gefährdet.

2. These

Das G9-Angebot an der Gemeinschaftsschule sei eine Besonderheit des Saarländischen Schulsystems. Die Wiedereinführung des G9 am Gymnasium würde eine Abwanderung großer Schülerzahlen von den Gemeinschaftsschulen an das Gymnasium auslösen.

3.These

Das G8-Abitur sei gleichwertig oder sogar besser als das G9 Abitur.

4. These

Die G9-Einführung würde mehrere Jahre Chaos bedeuten.

5. These

Die Einführung des G9s an den Gymnasien würde hohe Kosten im Saarland verursachen.

6. These

G9 hat nur 30 Wochenstunden und damit nur 4-6 Wochenstunden weniger als G8. Deshalb gebe es im G9 nicht mehr Zeit für Vertiefung, nachhaltiges Lernen und Bildungsqualität.

7. These

Bildungsplan -“Entrümpelung“, “Entschlackung“, „Entkernung“ von Inhalten, Streichen von Hausaufgaben und eine Konzentration auf den Kompetenzerwerb würden zu einer Verbesserung des G8 führen.

8. These

Die Wirtschaft fordere jüngere Schulabsolventen.

9. These

Schüler, die unter dem G8 leiden oder vom Turbo-G8 „gestresst“ sind, seien nicht intelligent genug für das Gymnasium.

10. These

Für das neunstufige Gymnasium müsste ein neuer Bildungsplan für die Jahrgänge 5 bis 11 mit Rahmenplänen für 26 Fächer und 9 Aufgabengebiete erstellt werden.

11. These

Mit dem G9 würde das Angebot der Nachmittagsbetreuung wegfallen, alle Gymnasien würden zu Halbtagsschulen, alle Kinder würden um 13.30 h nach Hause geschickt.

12. These

Das Ausland hat G8.

13. These:

In Thüringen und Sachsen funktioniert G8 ohne Probleme.

14. These

Es ist kein Problem Mitgliedschaft in Vereinen wie Sport/ Musik/ Ehrenamt neben G8 auszuüben.