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Pressemitteilung aus NRW:
Wie uns erst jetzt bekannt wurde, hat die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) den von ihr einberufenen "Runden Tisch zur Schulzeitverkürzung" kürzlich unter Ausschluss aller Kritiker des Turbo-Abiturs tagen lassen. Schon im letzten Jahr wiesen die Bürgerinitiativen "G-IB-8" und "G9 jetzt in NRW" darauf hin, dass die Zusammensetzung des "Runden Tisches" unausgewogen war und und nicht die Interessen der Bevölkerung widerspiegelte. Im Gegensatz zu den Bürgern, die laut allen Umfragen zu etwa 75 Prozent ein Ende des Zwangs zur Turbo-Schule in NRW wünschen, fand sich in der von der Ministerin einberufenen Runde eine Mehrheit für die rigorose Politik der Ministerin. So wurden dann die weiteren Einschnitte bei der gymnasialen Bildung, die vom Ministerium erarbeitet wurden, als "Ergebnisse des Runden Tisches" in den Medien verbreitet. In ihrer Pressekonferenz am 3. November 2014 kündigte die Ministerin an, dass Sie nach einem Jahr den Runden Tisch wieder einberufen werde, um die Erfolge der eingeleiteten Maßnahmen zu evaluieren. Dies ist jetzt am 14. Dezember 2015 geschehen. Marcus Hohenstein, Sprecher der Elterninitiative G9-jetzt in NRW sagt: "Offensichtlich war es für die Ministerin nicht mehr nötig, den Schein der Einbindung der Kritiker des Turbo-Abiturs zu wahren. Es reichte aus, dass nur ihre vorbehaltlosen Unterstützer zum Runden Tisch geladen wurden. Denn zur Legitimation ihrer Politik reicht eine Gruppe ihrer Getreuen aus." In der Zwischenzeit ist im Bereich der gymnasialen Schulzeit einiges passiert: In Niedersachsen sind seit dem Sommer 2015 alle Gymnasien das Landes zum Abitur nach 13 Jahren ohne Nachmittagsunterricht in den Klassen 5-10 zurückgekehrt. In Hessen haben zwei Jahre echter Wahlfreiheit für die Eltern dazu geführt, dass im ganzen Land nur noch an 20 Schulen überhaupt der verkürzte Bildungsgang angeboten wird. In Bayern wird seit den Sommer 2015 an 47 Gymnasien die 13-jährige Schulzeit wieder zugelassen, mit der Aussicht auf weitere Schulen im nächsten Jahr. In NRW haben im April diesen Jahres 112.355 Bürger die Politiker mit einer Volksinitiative aufgefordert, den Zwang zum Turbo-Abitur an den Gymnasien in NRW aufzugeben. Die negativen Auswirkungen der grünen Maßnahmen auf die gymnasiale Bildung zeigen sich schon jetzt sehr deutlich. 10 Stunden Fachunterricht wurden durch "Förderunterricht" ohne Benotung ersetzt, die Hausaufgaben wurden so eingeschränkt, dass ein Erwerb von Wissen und Bildung weiter erschwert wird. Diese Konsequenzen führt auch der offene Brief des Düsseldorfer Geschwister-Scholl-Gymnasiums auf, der sich unter folgender Adresse herunterladen lässt. http://www.g9-jetzt-nrw.de/images/pdf/offener-brief-geschwister-scholl.pdf "Aber damit möchte die Ministerin am "Runden Tisch" nicht behelligt werden, da möchte Sie Ihre "Wohltaten" im Kreis der Freunde feiern", so Marcus Hohenstein. Mit freundlichen Grüßen Marcus Hohenstein Sprecher von G9 jetzt in NRW und Vertrauensperson der erfolgreichen Volksinitiative "Abitur nach 13 Jahren am Gymnasium: Mehr Zeit für gute Bildung"

Die öffentliche Anhörung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Medien hat folgene Sprecher und Bildungsgremien gehört:

Teilnehmerliste Vormittag:

  • G9-jetzt-Saarland, Sprecherin Katja Oltmanns sowie G9-jetzt Sprecher Markus Hohenstein aus NRW
  • Experten: Prof. Dr. Rainer Dollase, Psychologe und Erziehungswissenschaftler, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes Josef Kraus und Prof. Dr. Frank Wilhelm-Mauch, Lehrstuhl Physik der Universität des Saarlandes
  • Landeselternvertretung Gymnasium Saarland: Frau Rödder
  • Landeselternvertretung Gemeinschaftsschule Saarland: Frau Franz-Lehmann
  • Verein Eltern für Bildung Saarland: Bernhard Strube
  • Der Saarländische Lehrerinnen- und Lehrerverband: Frau Brausch

Teilnehmerliste Nachmittag:

  • Philologenverband: Markus Hahn
  • Vertreter der Wirtschaftsschulen des Saarlandes: Sabine Peters-Klein
  • Vertreter des Hauptpersonalrates der Gymnasien
  • Vertreter des Hauptpersonalrates der Fachgymnasien
  • Vertreter der Landesschülervertretung Saarland
  • Vertreter Direktorenvereinigung Saarland
  • GEW

Es wurde ein Protokoll während der Anhörung geführt. Die Verteilung des Protokolls obliegt dem Ausschuss. Eine Zustellung des Protokolls wurde von der G9-jetzt-Saarland Elterninitiative zum Beginn der Anhörung angefragt. Die Mitglieder des Bildungsausschusses stimmten diesem Antrag zu.

Protokoll BKM 24.09.2015

Anhörung G9-jetzt

Argumente pro G9 - Ergänzung Stellungnahme

Stellungnahme Prof. Dollase

Stellungnahme Josef Kraus

Stellungnahme Markus Hohenstein

Die eingereichten Stellungnahmen der o.g. Vertretungsgremien und Bildungsinstitutionen des Saarlandes können angefordert werden. Bitte schreiben Sie uns bei Interesse über unser Kontaktformular.

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Auszug aus unserer Stellungnahme:

Bemerkung vorab: unsere Initiative definiert mit G8 das achtjährige Gymnasium, mit G9, das neunjährige Gymnasium. Mit der Bezeichnung G9 sind weder die Gemeinschaftsschulen gemeint, noch die Fachgymnasien.

Petitionstext unserer Volksinitiative:

„Unsere Elterninitiative lehnt das achtjährige Gymnasium (G8) ab. Gute Bildung braucht Zeit. Die gesetzten Ziele zum G8 wurden nicht eingehalten. Ein Mehrwert und ein Qualitätsgewinn wurden durch die verkürzte Gymnasialzeit nicht erreicht. Die Umsetzung des G8s im Saarland ist mangelhaft. Wir fordern den Landtag des Saarlandes auf, in einer Debatte zum G8/ G9 (Abitur nach acht/ neun Jahren) Stellung zu nehmen und den Gymnasien eine Rückkehr oder Wahlmöglichkeit zum G8/G9 anzubieten.“

Das G8 hat keinen Mehrwert oder Qualitätsgewinn erzielt. Dies war 2001 ein eindeutiges Ziel der Politik, die damals die Schulzeitverkürzung gewollt und gegen den Willen von Eltern, Schülern und auch Lehrern durchgesetzt hat. - (weiterzulesen im Pdf Anhang)

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Die Teilnehmer des Ausschusses für Bildung, Medien und Kultur sind auf der Seite des Landtages aufgeführt.

http://www.landtag-saar.de/DerLandtag/Ausschuesse/Seiten/Ausschuss-f%C3%BCr-Bildung,-Kultur-und-Medien-%28BKM%29.aspx